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S. Taha, Arzt, New Jersey
Dr. Samadi, ich schreibe Ihnen um mich zu bedanken für die Liebenswürdigkeit und Professionelle Fürsorge. Die Durchführung meiner Operation kurz nach meiner Erstkonsultation und sofortige Antworten auf meine Anrufe sind außerordentlich hochgeschätzt...
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H. Silverman, Arzt, Connecticut
Wenn man mit den Worten “Sie haben Krebs” konfrontiert wird, ist das vernichtend, besonders für einen Arzt, für die meiste Zeit seines Berufslebens mit diesen Worten umging. Ich bin dieser Arzt. Trotz der medizinischen Fachkenntnis, alles war nutzlos...
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Ian R., Toronto, Kanada
Gerade vor einem Jahr am 22. Dezember 2008 wurde bei mir Prostatakrebs diagnostiziert. Vollends damit beschäftigt diese traumatisierende Nachricht aufzunehmen, war ich dazu gezwungen, mich für die Behandlung zu entscheiden – aus einer verwirrenden Vielzahl von Optionen...
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Home | Prostatektomie
PROSTATEKTOMIE – CHIRURGISCHER EINGRIFF ZUR ENTFERNUNG DER PROSTATA

Der chirurgische Eingriff zur Entfernung der Prostata hat, wie das auch bei allen anderen chirurgischen Eingriffen der Fall ist, entwicklungsbedingte Fortschritte durchlaufen. Prostatektomien nach dem neuesten Stand der Technik, werden mit dem Roboter durchgeführt. Jedoch war die ursprüngliche Operationsmethode bei Prostatakrebs der offene oder traditionelle chirurgische Eingriff, der darüber hinaus zur laparoskopischen Operationsmethode und letztendlich zur Robotertechnik führte.

Die Menge an Roboter Verfahren hat seit 2002 einen dramatischen Zuwachs erlebt. Zum damaligen Zeitpunkt überwogen die laparoskopischen Eingriffe im Vergleich zu denen, die mit Hilfe eines Roboters durchgeführt wurden.

Der evolutionäre Sprung, den die Robotertechnologie vollzog, lässt sich im Wesentlichen mit dem Begriff des Sichtfeldes zusammenfassen. Der offene chirurgische Eingriff bedingt einen großen Schnitt, der mittig vom Schambein zum Nabel verläuft. Mittels Wundhaken werden Gewebe und Muskeln aus dem Operationsbereich ferngehalten. Wenn ein Schnitt dieses Ausmaßes gemacht wird, sind Blutverlust ebenso wie Schmerzen in der Genesungsphase beträchtlich. Blutansammlungen in unmittelbarer Nähe des chirurgischen Eingriffes erschweren die Sicht auf das Gewebe und erfordern damit vom Chirurgen bei der offenen Operationsmethode ein hohes Maß an Gefühl.

Die Roboter Prostatektomie erfordert 5 kleine Einschnitte - jeder davon ca. 6 mm im Unterbauch - durch welche die Instrumente eingeführt werden. Eine technisch ausgeklügelte Videokamera ist eines der Instrumente, das dem Chirurgen ein 3-dimensionales Bild in 10facher Vergrößerung des Sichtfeldes liefert. Das erlaubt einen weitaus exakteren chirurgischen Eingriff. Neben der von der Kamera erzeugten visuellen Klarheit gibt es praktisch kein Blut, welches die chirurgische Eingriffsstelle verdeckt und die Sicht behindert. Kameras werden auch bei laparoskopischen chirurgischen Eingriffen verwendet, aber sie liefern nur ein 2-dimensionales Bild und erlauben keine Vergrößerung.

Prostatektomie – Inkontinenz
Verlust der Blasenkontrolle oder Harninkontinenz sind potentielle Nebenwirkungen der radikalen Prostatektomie (vollständige Entfernung der Prostatadrüse). Da sich die Prostata direkt unterhalb der Blase befindet und die Urethra umschließt, kann unter Umständen der Harntrakt während einer radikalen Prostatektomie beschädigt werden. Befindet man sich in den Händen eines im Umgang mit Robotern erfahrenen Chirurgen, der den Schließmuskel der Harnröhre erhält und den Harntrakt vollständig wiederherstellt, kann Inkontinenz als Ergebnis der Operation abgewendet werden. Weil offene chirurgische Eingriffe weniger präzise sind als Roboter-Assistierte und die Stelle des chirurgischen Eingriffs visuell mehr eingeschränkt ist, tritt Harninkontinenz häufiger nach der offenen Prostatachirurgie auf. Die im Gegensatz zur laparoskopischen Operationsmethode verfügbare Kamera des Roboters mit einer höheren Auflösung sorgt gleichermaßen für die Vergrößerung eines unversehrten Harntraktes und damit für geringfügige bis nicht vorhandene Inkontinenz bei der radikalen Roboter Prostatektomie nach einigen Wochen der Heilung.

Prostatektomie – Impotenz
Einer der großen Fortschritte, der durch die Roboter Prostatektomie möglich wurde, ist die Schonung der Nerven. Diese ist ausschlaggebend für die Aufrechterhaltung der Sexualfunktionen, da eine Durchtrennung oder Verletzung der kavernösen Nerven Erektionsstörungen verursachen. Diese Nerven verlaufen seitlich, entlang der Prostata und des Enddarmes und liefern Nervenanbindungen zum rumpfwärtigen Penis, tief im Becken. Sind sie verletzt, ist das Erektionsvermögen ebenfalls eingeschränkt. Einfach ausgedrückt: Die Schonung der kavernösen Nerven bewahrt die sexuelle Potenz. Es gibt Behandlungsmethoden gegen Erektionsstörungen, die von einer radikalen Prostatektomie herrühren, aber natürlich möchte jeder Patient die natürlichen Sexualfunktionen aufrechterhalten. Häufig, jedoch nicht immer, führt die offene Operationstechnik versehentlich zu einer Beschädigung eines oder beider kavernöser Nerven.

Prostatektomie – die Genesung
Im Vergleich zur offenen Prostatachirurgie hat sich die Zeitdauer der Genesung bei Roboterprostatektomien grundlegend verbessert. Wie oben erwähnt, bedeuten die großen Einschnitte, die bei der offenen Operationsmethode notwendig sind, größere Schmerzen und eine längere Genesungsphase. Mehr als 90 % der Patienten werden innerhalb von 24 Stunden nach einer Roboter Prostatektomie aus dem Krankenhaus entlassen, wohingegen ca. 80 % der Patienten einer offenen Prostatektomie dies innerhalb der ersten Woche tun.

Prostatakrebs zu beseitigen, ist der eigentlich Maßstab für den Erfolg eines chirurgischen Eingriffs – sei er offen, laparoskopisch oder Roboter-Assistiert. Nirgendwo sonst kommt der entwicklungsbedingte Fortschritt deutlicher zum Ausdruck als mit diesem Bezugswert. Die positive chirurgische Marge ist das Maß für die Bestimmung, ob jedwede Krebsart bestehen bleibt oder mit Wahrscheinlichkeit wiederkehrt. Ein Arzt ist immer bemüht, niedrige positive Margen zu erreichen. Einer jüngeren Studie zufolge gab es einen steilen Rückgang an positiven Margen von der offenen zur laparoskopischen und weiter zur Roboter-Assistierten Prostatektomie. Offene Prostatektomien erreichten eine positive chirurgische Marge von 23 %, laparoskopische von 19 % und Roboter-Assistierte von 12 %.

Patienten mit Prostatakrebs können nun erwarten, von ihrem Krebsleiden geheilt zu werden, kontinent zu bleiben und ihre Sexualfunktionen beizubehalten. Vor nicht allzu langer Zeit war das undenkbar.
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Dr. SAMADI
Doktor der Medizin Leiter der Urologieabteilung und Abteilung für robotergestützter Chirurgie bei Lenox Hill Hospital,
Professor für Urologie bei Hofstra North Shore LIJ Hochschule für Medizin (New York).
485 Madison Avenue New York, NY 10022
T: 1-212-365-5000 | F: 1-646-692-6744
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